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Im Berufsbildungsbereich

Vorbereitung auf den beruflichen Lebensweg

 

Im Berufsbildungsbereich werden neue Beschäftigte, die noch nicht in einer Werkstatt für behinderte Menschen gearbeitet haben, gefördert und auf ihren weiteren beruflichen Lebensweg vorbereitet. Das beinhaltet die Erprobung von Neigungen, Ausdauer und Belastung ebenso wie die Vermittlung von Fertigkeiten und Grundkenntnissen verschiedener Arbeitsabläufe, die Entwicklung und Förderung des Sozial und Arbeitsverhaltens sowie der Stärkung des Selbstwertgefühls. 

 

In Form von Praktika in den verschiedenen Werkstattbereichen oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt werden weitere Fertigkeiten geübt wie auch Neigungen, Ausdauer und Belastung erprobt.

 

Eingangsverfahren und Eingliederungsplan


Die Leistungen im Berufsbildungsbereich werden in der Regel für zwei Jahre erbracht. Bevor hier begonnen wird, besteht im Eingangsverfahren die Möglichkeit, einzelne Personen auf den Berufsbildungsbereich vorzubereiten und zu prüfen,

  • ob die Werkstatt die geeignete Einrichtung für die Teilhabe des behinderten Menschen am Arbeitsleben ist.
  • welche Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für den behinderten Menschen in Betracht kommen.
  • welche Bereiche der Werkstatt für den behinderten Menschen in Betracht kommen

 

Für die weitere Tätigkeit wird dann ein Eingliederungsplan erstellt. Die Leistungen im Eingangsverfahren können im Einzelfall bis zu drei Monaten umfassen. Sie werden in bis zu vier Wochen erbracht, wenn die notwendigen Feststellungen in dieser Zeit getroffen werden können.